Görlitz‘ Stadträtin: Neue Oberschule Görlitz bietet viele Chancen!

Unsere Stadträtin Jana Krauß teilt ihre Gedanken, auf die Frage: Warum ist der Bildungscampus Neue Oberschule für Görlitz so wichtig?
„Ich sehe hier klar die Ergänzung des Schulbildungsangebots mit einer Clusterschule. Hier kann mit den offen gestalteten, hochflexiblen Räumen jahrgangs- und fachübergreifend gelernt werden kann.

Weiterhin sehe ich, dass die Entwicklung des pädagogischen Konzepts höchst attraktiv für engagierte Lehrkräfte ist – also auch ein Job-Faktor darstellt.

Darüber hinaus ist es eine Bereicherung und Entwicklungskatalysator für die Innenstadt West. Alles das ist zu begrüßen!“

Damit das Schulkonzept bis zum Einzug wachsen und gedeihen kann und die bestehenden Oberschulen schnellstmöglichst entlastet werden, wurde die neue Oberschule bereits gegründet. Die beiden ersten Jahrgänge werden ab kommendem Schuljahr zunächst in der Erich-Weinert-Str. in Weinhübel zur Schule gehen und dann nach Fertigstellung des neuen Schulgebäudes gemeinsam mit einem dritten Jahrgang einziehen. Hier können Eltern ihre Kinder für das kommende Schuljahr anmelden: https://www.goerlitz.de/news/detail/2389-Erstmalig-Anmeldungen-fuer-die-5-Oberschule-moeglich

Wir verlinken dazu den ausführlichen facebook-Bericht vom Fraktionssprecher Mike Altmann:

𝗩𝗼𝗺 𝗦𝗰𝗵𝗹𝗮𝗰𝗵𝘁𝗵𝗼𝗳 𝘇𝘂𝗿 𝗦𝗰𝗵𝘂𝗹𝗲

Motor Görlitz – 𝗩𝗼𝗺 𝗦𝗰𝗵𝗹𝗮𝗰𝗵𝘁𝗵𝗼𝗳 𝘇𝘂𝗿 𝗦𝗰𝗵𝘂𝗹𝗲 Am 24. Februar hat im… | Facebook

Fotos von Paul Glaser

Am 24. Februar hat im Go Be in der Peterstraße ein Informationsabend zur neuen Oberschule in der Görlitzer Innenstadt stattgefunden. Eingeladen hatten die Fraktion Motor Görlitz/Bündnisgrüne/SPD gemeinsam mit dem Kommunalpolitischen Netzwerk Motor Görlitz e.V.

Etwa 20 Interessierte kamen, hörten zu und mischten sich ein.

𝗔𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝗮𝘂𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝗲𝘀 𝗸𝗼𝗻𝗸𝗿𝗲𝘁

Zunächst stellte Bürgermeister Benedikt M. Hummel den aktuellen Stand vor. Seit März 2025 wird auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes gebaut. Der Rohbau der Clusterschule wächst, der neue Bildungscampus ist inzwischen deutlich zu erkennen. Nach derzeitigem Stand soll der Neubau im Sommer 2028 bezugsfertig sein.

Der Schulbetrieb startet allerdings schon früher. Ab dem Schuljahr 2026/27 beginnen zwei fünfte Klassen am Ausweichstandort in der Erich-Weinert-Straße. Von dort aus wächst die Schule Jahr für Jahr weiter. Der Umzug in die Innenstadt ist zum Schuljahr 2028/29 geplant.

𝗪𝗮𝘀 𝗵𝗲𝗶𝘀𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗖𝗹𝘂𝘀𝘁𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝘂𝗹𝗲?

Gemeint ist ein Schulkonzept, bei dem mehrere Klassen eines Jahrgangs räumlich zusammengefasst sind. Es gibt klassische Unterrichtsräume, aber auch offene Bereiche, Gruppenräume und Rückzugsmöglichkeiten. Die Architektur soll unterschiedliche Lernformen ermöglichen und individuelle Förderung erleichtern.

Die Idee dahinter ist einfach. Räume sollen Lernen unterstützen, nicht begrenzen. Ob das gelingt, entscheidet sich am Ende im Unterricht.

𝗚𝘂𝘁𝗲 𝗦𝗰𝗵𝘂𝗹𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗮𝗹𝘀 𝗕𝗲𝘁𝗼𝗻

In der Gesprächsrunde mit Bürgermeister Benedikt M. Hummel, dem Leiter der Oberschule Innenstadt Thomas Warkus und Ronald Lindecke, Vorsitzender des Landeselternrates, moderiert von Dr. Jana Krauß, ging es um die Frage, wie die neue Schule personell und inhaltlich aufgestellt wird.

Das pädagogische Profil sollte gemeinsam mit den künftigen Lehrkräften entwickelt werden. Solange das neue Kollegium noch nicht komplett steht, kann auf die Expertise der Pädagogen aus den bestehenden Görlitzer Oberschulen gebaut werden.

𝗕𝗲𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝘁𝗲 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻𝗮𝗹𝗳𝗿𝗮𝗴𝗲𝗻

Auch die Frage nach den Lehrkräften wurde offen gestellt. Die Sorge ist nachvollziehbar. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass eine neu konzipierte Schule mit einem klaren Profil durchaus anziehend wirken kann.

Der Vertreter des Landeselternrates bestätigte, dass Görlitz im landesweiten Vergleich engagiert auftritt, wenn es um die Gewinnung von Lehrkräften geht. Bürgermeister Hummel betonte, dass die Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Schule und Bildung auf allen Ebenen gut funktioniere.

Bei aller Sorge ums Personal: Eine Clusterschule, neugebaut und neu gedacht, wird Lehrerinnen und Lehrer anziehen.

𝗔𝘂𝗴𝗲𝗻𝗺𝗲𝗿𝗸 𝗮𝘂𝗳 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻𝗮𝗹 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗼𝗻𝘇𝗲𝗽𝘁 𝗹𝗲𝗴𝗲𝗻

Für die Stadtratsfraktion Motor Görlitz/Bündnisgrüne/SPD ist klar: Wir freuen uns über die Realisierung der neuen Oberschule. Ein moderner Bildungscampus wird positive Kraft entfalten für die Entwicklung der Innenstadt West, hin zu einem lebendigen Quartier.

Neben dem Baufortschritt muss das städtische Augenmerk aufs pädagogische Konzept gelegt werden und offensiv um Personal geworben werden. Auch wenn die Stadt Görlitz formal nicht zuständig ist, braucht es beständigen Austausch mit dem LASUB und die systematische Einbindung von engagierten Lehrerinnen und Lehrern und Görlitzer Schulleitungen.


Textquelle (facebook) von Mike Altmann, Fraktionssprecher Motor Görlitz – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – SPD im Stadtrat Görlitz; Website: Motor Görlitz/Bündnisgrüne SPD – Stadtratsfraktion im Görlitzer Rathaus

Foto: Paul Glaser, aus dem Beitrag Motor Görlitz – 𝗩𝗼𝗺 𝗦𝗰𝗵𝗹𝗮𝗰𝗵𝘁𝗵𝗼𝗳 𝘇𝘂𝗿 𝗦𝗰𝗵𝘂𝗹𝗲 Am 24. Februar hat im… | Facebook

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