Der Internationale Frauentag ist mehr als ein Blumengruß und ein nettes „Dankeschön“

Der Internationale Frauentag ist mehr als ein Blumengruß und ein nettes „Dankeschön“.

Er erinnert daran, dass Frauen in der Vergangenheit viele Rechte hart erkämpfen mussten. Und er stellt uns noch heute die Frage: Wie gleichberechtigt sind wir eigentlich – auch hier in der Oberlausitz?

Ein Blick auf die Realität zeigt: Ganz so weit sind wir noch lange nicht.

In Sachsen ist die Erwerbsarbeit von Frauen zwar besonders hoch – Gleichzeitig liegt die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern aber bei rund sechs bis sieben Prozent.

Häufig arbeiten Frauen in Teilzeit. Nicht aus Lifestyle, sondern vielmehr, weil es für sie nicht anders möglich ist. Pflege von Angehörigen, Familie und Kinder. Das wirkt sich aus auf Lebensläufe, auf Einkommen, Karrierechancen und später auch auf die Rente.

Gerade in unserer Region, in der viele Menschen älter werden und Unterstützung brauchen, tragen Frauen einen Großteil dieser Verantwortung im Alltag.

Und auch in der Politik vor Ort sieht man es: in vielen Gemeinderäten, Stadträten oder Führungspositionen sind Frauen noch imme deutlich seltener.

DARUM reicht es nicht, einmal im Jahr Blumen zu verteilen und Danke zu sagen.

Wir müssen diesem Thema strukturell begegnen – auch hier bei uns vor Ort.

Wir müssen Banden bilden.

Uns gegenseitig stärken.

Und Räume schaffen, in denen Frauen selbstverständlich mitentscheiden.

Gerade in einer Zeit, in der die Welt an vielen Stellen aus den Fugen zu geraten scheint, brauchen wir diese Perspektiven mehr denn je.

Gleichberechtigung passiert nicht von allein. Sie entsteht, wenn wir sie gemeinsam einfordern.

Frauen wie auch Männer.

(Quelle: Kreisverband Görlitz, 8.3. 2026)

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