Haushaltsentwurf 2025/26 – BÜNDNISGRÜNE: Sparorgie von CDU und SPD trifft die Mitte der Gesellschaft 3. April 20253. April 2025 Pressemitteilung der BÜNDNISGRÜNEN Fraktion im Sächsischen Landtag. Sachsens Finanzminister Christian Piwarz hat heute für die Staatsregierung den Entwurf für den Doppelhaushalt 2025/26 in den Sächsischen Landtag eingebracht.Franziska Schubert, Vorsitzende und finanzpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, betonte in ihrer Rede:„Dieser Haushaltsentwurf ist ein Werk der Zerstörung, das in dieser Form für uns nicht zustimmungsfähig ist. Dieser Haushalt würde gravierende Schäden hinterlassen und diesem Land und vielen Menschen die Perspektive nehmen. Die umfangreichen Kürzungen treffen die Mitte der Gesellschaft – die Menschen, die das Land zusammenhalten. Die Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, die tagtäglich in sozialen Projekten, in der Feuerwehr, in Sportvereinen, im Naturschutz und in Kulturinitiativen für unsere Gesellschaft arbeiten, werden im Stich gelassen.“„Es braucht sehr grundhafte Änderungen an diesem Entwurf. Unsere Mindestanforderung für weitere Verhandlungen ist klar: Die vom Bund geschaffene Möglichkeit, Kredite für Investitionen aufzunehmen, muss genutzt werden, um unserem Land Luft zu verschaffen. Kosmetische Änderungen werden die vielen Kürzungen und deren dramatische Auswirkungen nicht heilen. Ein Ausspielen einzelner Bereiche gegeneinander werden wir BÜNDNISGRÜNE nicht mitmachen.“„Nachhaltige Finanzpolitik bedeutet, jetzt so zu handeln, dass künftige Generationen nicht mit den Folgen schlechter Entscheidungen kämpfen müssen. Sie bedeutet, in den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Bewahrung unserer Schöpfung zu investieren, statt Strukturen zu zerstören, die das Fundament unserer Gesellschaft bilden und Vorsorge treffen.“Weitere Informationen:>> Redebeitrag der BÜNDNISGRÜNEN-Abgeordneten Franziska Schubert: „Ein Werk der Zerstörung, das in dieser Form für uns nicht zustimmungsfähig ist“
Europatag 2026 9. Mai 20269. Mai 2026 Europa ist ein Erfolgsprojekt – wahrscheinlich eines der größten unserer heutigen Zeit. Und hier im Dreiländereck ist Europa längst Teil des Alltags. Für die Menschen hier ist es selbstverständlich, über Ländergrenzen hinweg zu leben, zu arbeiten und zusammenzuhalten. Wir wollen hier offene Grenzen leben und gemeinsame Projekte zum Laufen bringen.
Geburtsklinik in Kamenz schließt: Sterben der Kreißsäle in der Oberlausitz muss gestoppt werden 25. April 202625. April 2026 Das Zeichen, das eine Schließung eines Kreißsaales sendet, ist verheerend. Familien und insbesondere Frauen brauchen Sicherheit in einer so sensiblen Phase – keine Ungewissheit, keine langen Wege, keine leeren Zusagen, zuverlässige Hilfe im Notfall. Wer Geburtshilfe im ländlichen Raum abbaut, treibt Familien aus der Region. Diese Region verliert ohnehin schon zu viele Frauen.