Demokratiearbeit verteidigen statt diffamieren 6. Oktober 20256. Oktober 2025 Der Kreisverband Görlitz von Bündnisgrün reagiert mit scharfer Kritik auf die jüngsten Angriffe gegen das Bundesprogramm „Partnerschaften für Demokratie“ (PfD). Monique Hänel, Co-Sprecherin des Kreisverbands, erklärt: „Wenn ein Bundestagsabgeordneter wie Florian Oest von ‚politischen Vorfeldorganisationen‘ spricht, aber auf Nachfrage nicht ein einziges Beispiel nennen kann, ist das nichts anderes als Stimmungsmache. Solche unbelegten Vorwürfe säen Misstrauen und diffamieren pauschal die vielen Ehrenamtlichen, die in unserer Region wertvolle Demokratiearbeit leisten. Wer so agiert, spielt den Feinden unserer Demokratie in die Hände.“ Die Bündnisgrünen begrüßen ausdrücklich die Haltung von Landrat Stephan Meyer (CDU), der die Programme verteidigt. Hänel weiter: „Wenn selbst ein CDU-Landrat erkennt, wie wichtig diese Projekte sind, entlarvt das die Polemik von Abgeordneten wie Oest als durchsichtiges politisches Manöver. Wer Demokratieprojekte schwächt, schwächt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade jetzt braucht es Verlässlichkeit und Rückendeckung statt populistischer Nebelkerzen.“ Carolin Renner, Co-Sprecherin des Kreisverbands, ergänzt: „Auf die ‚Idee‘, in Zeiten immer weiter steigender Zahlen rechtsextremer Angriffe ausgerechnet bei der Demokratiebildung sparen zu wollen, muss man wirklich erst mal kommen. Das rechtsextreme Gedankengut und die antidemokratische Hetze der AfD sind offensichtlich nun auch bei einzelnen Vertretern der eigentlich demokratischen CDU angekommen. Für uns Bündnisgrüne ist ganz klar: Demokratieprojekte sind kein Luxus, sondern das Fundament einer freien Gesellschaft. Statt pauschaler Diffamierungen braucht es eine verlässliche Finanzierung und klare Unterstützung für alle, die sich vor Ort für eine freiheitliche und offene Gesellschaft einsetzen.“
Rückblick zur Veranstaltung „Pol:innen in Görlitz“ 9. Mai 202610. Mai 2026 Anja-Christina Carstensen fasste den Austausch zusammen mit dem Aufruf: „Wir brauchen das Miteinander, wir brauchen Pol*innen in Bürger- und Stadtrat“.
Europatag 2026 9. Mai 20269. Mai 2026 Europa ist ein Erfolgsprojekt – wahrscheinlich eines der größten unserer heutigen Zeit. Und hier im Dreiländereck ist Europa längst Teil des Alltags. Für die Menschen hier ist es selbstverständlich, über Ländergrenzen hinweg zu leben, zu arbeiten und zusammenzuhalten. Wir wollen hier offene Grenzen leben und gemeinsame Projekte zum Laufen bringen.