Die Lausitz greift nach den Sternen: Sächsischer Landtag unterstützt Bewerbung für Einstein-Teleskop 9. Februar 20269. Februar 2026 Dresden. Der Sächsische Landtag hat gestern den BÜNDNISGRÜNEN-Antrag zur Unterstützung der Ansiedlung des Einstein-Teleskops in der Lausitz (Drs 8/4959) in geänderter Fassung beschlossen. Der Beschluss ist ein starkes parlamentarisches Signal für die Bewerbung der Region um eines der bedeutendsten internationalen Großforschungsprojekte zur Messung von Graviationswellen.Franziska Schubert, Oberlausitzer Abgeordnete und Vorsitzende der BÜNDNISGRÜNEN-Fraktion, erklärt: „Die Lausitz greift im doppelten Sinne nach den Sternen. Das ist mehr als nur ein schönes Bild. Es ist ein selbstbewusster Anspruch einer Region im Aufbruch. Denn wer sich um eines der ambitioniertesten Forschungsprojekte Europas bewirbt, macht deutlich: Wir trauen uns das zu. Wir haben das Know-how, die Flächen, die Menschen und den Willen, Teil internationaler Spitzenforschung zu sein.“„Der heutige Beschluss ist ein starkes Zeichen für die Lausitz. Das Einstein-Teleskop ist ein Projekt von außergewöhnlicher wissenschaftlicher Tragweite und zugleich eine Jahrhundertchance für die Region. Mit der Unterstützung der Bewerbung zeigen wir, dass wir der Lausitz nicht nur einen tiefgreifenden Wandel zutrauen, sondern sie gezielt als Standort exzellenter Forschung und Innovation stärken wollen.“Weitere Informationen:Das Einstein-Teleskop wird Gravitationswellen messen – feinste Erschütterungen der Raumzeit, die Albert Einstein bereits 1916 im Rahmen seiner Allgemeinen Relativitätstheorie beschrieben hat. Als Instrument einer neuen Generation wird es Gravitationswellen dauerhaft und deutlich empfindlicher messen können und damit Einblicke in die Entstehung des Universums, schwarze Löcher und fundamentale Fragen der Physik ermöglichen.Mit dem bereits entstehenden Deutschen Zentrum für Astrophysik (DZA) in Görlitz, der wissenschaftlichen Kompetenz der TU Dresden und der TU Bergakademie Freiberg in Geo-, Ingenieur- und Naturwissenschaften sowie den geologisch stabilen Granitformationen verfügt die Lausitz über bestmögliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewerbung.>> Antrag der BÜNDNISGRÜNEN-Fraktion: „Einstein-Teleskop in der Lausitz ansiedeln: Chancen für Spitzenforschung, Strukturwandel und europäische Kooperation nutzen“ (Drs 8/4959) >> Redebeitrag der BÜNDNISGRÜNEN-Abgeordneten Franziska Schubert: „Das ist ein selbstbewusster Anspruch einer Region im Aufbruch“ (Quelle: BÜNDNISGRÜNE Fraktion im Sächsischen Landtag, 6.2.2026)
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