Aktionsplan gegen Extremismus – Viel Inszenierung, zu wenig Substanz 18. August 202623. August 2026 Dresden. Die Staatsregierung hat heute ihren „Aktionsplan gegen Extremismus an Schulen“ vorgestellt. Christin Melcher, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, kritisiert das Papier: „Angesichts der zunehmenden Radikalisierung junger Menschen und einer neuen, medienaffinen Generation von Neonazis ist entschlossenes staatliches Handeln dringend geboten. Dass die Minderheitsregierung heute etwas vorgelegt hat, ist erstmal ein wichtiges Signal an unsere Schulen. Dennoch bleibt ihr Handeln widersprüchlich. In ihrer Stellungnahme zu unserem BÜNDNISGRÜNEN Antrag lehnte die Staatsregierung unsere Forderung nach einer ständigen Arbeitsgruppe zur Rechtsradikalisierung Jugendlicher als nicht notwendig ab. Das Argument lautete, dass ein spezifischer Fokus auf diesen Phänomenbereich verkürzt sei und man stattdessen eine ´ganzheitliche Prävention´ und die ´generelle Stärkung von Lebenskompetenzen´ präferieren müsse.“ „Ein Aktionsplan ist nur so viel wert, wie die Ressourcen, die hinter ihm stehen. Was die Minderheitsregierung heute als großen Wurf inszeniert, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen in wesentlichen Punkten als bloße Verwaltung des Bestehenden und Schaufensteraktion. Es ist paradox, dass einerseits Haushaltsmittel im Bereich Demokratieerziehung und politische Bildung gekürzt werden und zugleich dieser Aktionsplan mit großen Versprechen daherkommt.“ >> zur Pressemitteilung der Sächsischen Staatsregierung >> Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag „Jugend schützen, Zusammenhalt stärken“ (Drs. 8/5640) (Quelle: BÜNDNISGRÜNE Fraktion im Sächsischen Landtag, 18.8.2026)
Ein Wertekompass, den jeder nach eigenem politischen Interesse auslegen kann, ersetzt keine verbindliche Grenze 12. Oktober 202612. Oktober 2026 Die Forderungen von MdB Oest nach einer Aufhebung des Unvereinbarkeitsbeschlusses hin zur AfD sind fahrlässig und gefährlich. Mit der Forderung nach Aufhebung des Unvereinbarkeitsbeschlusses macht er denen den Weg frei, die in der CDU längst mit der AfD zusammenarbeiten wollen.
Antrag „Hitzeschutz ist Menschenschutz – Sachsen hitzesicher machen, Leben retten“ bei Landesparteitag einstimmig beschlossen 1. Oktober 20261. Oktober 2026 Bei der Landesversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Sachsen vom 25.-26. September 2026 wurde der Antrag „Hitzeschutz ist Menschenschutz – Sachsen hitzesicher machen, Leben retten“ unseres Kreisverbands Görlitz einstimmig beschlossen. Im Antrag werden Eckpunkte für einen umfassenden Schutz der Bevölkerung bei Hitzewellen vorgeschlagen.