BÜNDNISGRÜNE stehen für Erhalt der Kommunalen Gleichstellungsbeauftragten ein 6. Juni 202519. Juni 2025 Pressemitteilung der BÜNDNISGRÜNEN Fraktion im Sächsischen Landtag. Laut eines Berichts von Sächsischer Zeitung und Leipziger Volkszeitung plant das sächsische Innenministerium im Rahmen des Gesetzentwurfs für ein „Kommunales Freiheitsgesetz“ die Schwächung bzw. Abschaffung der Kommunalen Gleichstellungsbeauftragten.Katja Meier, Sprecherin für Gleichstellung der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, warnt vor diesem fatalen Schritt:„Die Minderheitsregierung will nun offenbar auch noch die Gleichstellung in Sachsen zurückdrehen. Das ist erschreckend und geht an den Herausforderungen im Land völlig vorbei. Die kommunalen Gleichstellungsbeauftragten sorgen dafür, dass Chancengerechtigkeit vor Ort in allen Lebensbereichen gefördert wird und strukturelle Benachteiligungen beseitigt werden. Wenn diese Positionen wegfallen, wirkt niemand mehr auf die Umsetzung von Gleichstellung hin und achtet auf ihre Einhaltung.“„Wir BÜNDNISGRÜNE haben uns in den vergangenen Jahren in Regierung und Fraktion für die längst überfällige Stärkung der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten eingesetzt. Denn sie haben eine Schlüsselrolle für mehr Gleichstellung in allen Regionen Sachsens. Sie beraten Politik und Gesellschaft – insbesondere auch hinsichtlich einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Förderung von Frauen in Führungspositionen und der Hilfe bei sexuellen Übergriffen. Diese Arbeit ist für eine gerechte und lebenswerte Gesellschaft unverzichtbar! Das Innenministerium sollte seine abwegige Idee schleunigst verwerfen. Wir BÜNDNISGRÜNE werden eine Schwächung der Kommunalen Gleichstellungsbeauftragten nicht mittragen.“
Sächsischer Landtag beschließt BÜNDNISGRÜNEN Antrag für stärkeren Schutz der sorbischen Sprache 25. Juni 202627. Juni 2026 Die sorbische Sprache ist kein Nischenthema. Wir sprechen über einen Teil Sachsens, der ein entscheidender Bestandteil der Identität des Freistaats ist. Hier geht es um die Verantwortung, die wir als Parlament für diese Minderheit, deren Rechte und ihre Sichtbarkeit tragen.
Neues Gutachten der GFF erhöht den Druck: AfD-Verbotsverfahren endlich auf den Weg bringen 25. Juni 202627. Juni 2026 Das Argument, ein Verbotsverfahren sei aussichtslos oder nicht ausreichend begründbar, trägt immer weniger. Die AfD greift die Menschenwürde an, strebt nach Einschätzung des Gutachtens die strafrechtliche Verfolgung politischer Gegner an und stellt zentrale demokratische Grundsätze infrage – das ist nun wissenschaftlich bestätigt.