Ukrainische Geflüchtete – BÜNDNISGRÜNE: Wir brauchen wirksame Lösungen statt populistische Forderungen 5. November 20255. November 2025 Dresden/Görlitz. Der sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Florian Oest hat laut einem Bericht von tag24 jüngst gefordert, den Sonderstatus für ukrainische Geflüchtete zu beenden. Franziska Schubert, Vorsitzende und Oberlausitzer Abgeordnete der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, weist diese Forderung entschieden zurück.„Herr Oest versucht, Stimmungen nach dem Mund zu reden – ohne Kenntnis in der Sache. Die CDU war bislang verlässlich in ihrer Haltung zum russischen Angriffskrieg. Doch jetzt zu behaupten, die Menschen aus der Ukraine kämen, um sich zu bereichern, ist angesichts des Leids, das sie erfahren haben, einem Politiker mit angeblich christlichen Werten unwürdig.“Schubert betont, dass viele Geflüchtete motiviert seien, sich zu integrieren und schnell zu arbeiten: „Ich habe in den vergangenen Jahren viele ukrainische Geflüchtete kennengelernt. Die große Mehrheit will sich integrieren, will arbeiten, will etwas beitragen. Viele möchten auch zurück in ihre Heimat. Aber oft ist dort einfach nichts mehr, wohin sie zurückkehren könnten.“„Wer will, dass Menschen aus der Ukraine schneller in Arbeit kommen, muss die Voraussetzungen verbessern – nicht verschlechtern. Das hilft am Ende mehr als populistische Forderungen. Der sogenannte Job-Turbo gehört zu den wirksamsten Programmen in Europa. Ihn in Frage zu stellen, wäre ein Rückschritt.“ (Quelle: BÜNDNISGRÜNE Fraktion im Sächsischen Landtag, 5.11.2025)
Europatag 2026 9. Mai 20269. Mai 2026 Europa ist ein Erfolgsprojekt – wahrscheinlich eines der größten unserer heutigen Zeit. Und hier im Dreiländereck ist Europa längst Teil des Alltags. Für die Menschen hier ist es selbstverständlich, über Ländergrenzen hinweg zu leben, zu arbeiten und zusammenzuhalten. Wir wollen hier offene Grenzen leben und gemeinsame Projekte zum Laufen bringen.
Geburtsklinik in Kamenz schließt: Sterben der Kreißsäle in der Oberlausitz muss gestoppt werden 25. April 202625. April 2026 Das Zeichen, das eine Schließung eines Kreißsaales sendet, ist verheerend. Familien und insbesondere Frauen brauchen Sicherheit in einer so sensiblen Phase – keine Ungewissheit, keine langen Wege, keine leeren Zusagen, zuverlässige Hilfe im Notfall. Wer Geburtshilfe im ländlichen Raum abbaut, treibt Familien aus der Region. Diese Region verliert ohnehin schon zu viele Frauen.